HALBINSEL BODRUM

Villen in Türkbükü

Türkbükü ist eine Bucht an der Nordküste der Halbinsel Bodrum, in der statt Sand die Holzdecks der Beachclubs über dem Wasser liegen und man vom Steg aus ins Meer geht. Es ist die diskreteste und teuerste Adresse dieser Küste: Man kommt wegen der Privatsphäre und wegen der kurzen Wege zwischen Liege, Abendessen und Beiboot. Die Bebauung fällt amphitheaterartig zum Wasser ab, deshalb gibt es fast aus jeder Höhenlage Blick auf die Bucht.

Für wen geeignet

Türkbükü wählen Paare und kleine Gruppen, die einen Abend im Beachclub und ein Frühstück ohne fremde Blicke wollen. Wer mit dem eigenen Boot kommt, schätzt die Möglichkeit, direkt vor dem Haus an einer Boje festzumachen. Für Familien mit kleinen Kindern ist es weniger geeignet: Ein flacher Sandeinstieg fehlt fast überall, geschwommen wird von Decks und Leitern, und zu einem echten Kinderstrand muss man fahren. Im August ist die einzige Küstenstraße dicht befahren, und die Preise in den Clubs zählen zu den höchsten der Halbinsel.

Villen in der Gegend

Die Ferienvillen in Türkbükü sind überwiegend abgeschirmte Hanggrundstücke mit Pool, mehreren Terrassenebenen und hohen Hecken — Privatsphäre zählt hier mehr als Gartenfläche. Häuser in erster Reihe kommen selten offen auf den Markt; Objekte in zweiter und dritter Reihe gleichen das mit dem Panoramablick über die Bucht aus.

Entfernungen und Anfahrt

Zum Flughafen Milas-Bodrum sind es etwa 45–50 km, also rund 45–60 Minuten mit dem Auto. Ins Zentrum von Bodrum sind es etwa 18–22 km, ungefähr 25–35 Minuten. Beachclubs und Restaurants am Wasser erreicht man zu Fuß oder in fünf Autominuten. Eine eigene Marina hat Türkbükü nicht: Die nächsten vollwertigen Liegeplätze sind Palmarina in Yalıkavak, rund 20–25 Minuten entfernt, und die Marina im Zentrum von Bodrum.

Was in der Nähe ist

Der Bezugspunkt der Bucht ist Maçakızı, seit 1994 geöffnet und maßgeblich prägend für den hiesigen Beachclub-Stil. In der Nähe liegen Kiff Bodrum und Xuma Village: tagsüber Liegen und Mittagessen am Wasser, abends DJ-Sets. Geschwommen wird von Decks und Stegen, das Wasser der nach Norden gerichteten Bucht bleibt ruhig und klar. Auf der anderen Seite der Bucht, in Gölköy, steht das Mandarin Oriental mit einem von Michelin ausgezeichneten Restaurant, erreichbar per Wassertaxi in rund zehn Minuten. Nach Gündoğan und Yalıkavak fährt man eine Viertelstunde.

Saison

Die Clubs öffnen im Mai und laufen etwa bis Oktober. Höhepunkt sind Juli und August, wenn Liege und Tisch vorab reserviert werden sollten und die Bucht abends deutlich lauter wird. Juni und September sind ruhiger, das Wasser der Nordbucht bleibt bis in den Oktober angenehm. Im Winter schließt Türkbükü praktisch: Die Beachclubs haben zu, geöffnet bleiben nur einige Dorfcafés.

Nachbarregionen